Ausgewähltes Thema: Architektonische Elemente ins Grafikdesign übersetzen. Wir zeigen, wie Raster, Proportionen, Materialität und Lichtführung aus der gebauten Welt frische Impulse für starke Layouts liefern. Teilen Sie Ihre Experimente, abonnieren Sie unsere Updates und gestalten Sie mit!

Von Säulen zu Spalten: Struktur schafft Lesbarkeit

Ein gutes Layoutraster funktioniert wie ein Grundriss: Tragachsen geben Halt, freie Zonen ermöglichen Bewegung. Wer sein Raster bewusst dimensioniert, inszeniert Inhalte wie Räume – mit Wegeführung, Nischen und überraschenden Blickachsen.

Von Säulen zu Spalten: Struktur schafft Lesbarkeit

Ob klassisches Maßwerk oder zeitgenössische Fassaden: Proportionen schaffen Harmonie. Übertragen auf Seitenverhältnisse, Spaltenbreiten und Margen entsteht ein ruhiges Gleichgewicht, das Leserinnen und Leser intuitiv durch Inhalte begleitet.
Haptik ohne Berührung
Korn, Rauschen und subtile Schatten geben Flächen Charakter. Eine leichte Betonkörnung kann Robustheit vermitteln, während weiche Papierfasern Wärme erzeugen. So wird visuelle Haptik zum Stimmungsträger für Marken, Magazine und Plakate.
Transparenzschichten wie Glasfassaden
Überlagerte Elemente, weich gesetzte Verläufe und maskierte Fotos erzeugen Tiefe, die an Glasfassaden erinnert. Durchsicht lenkt Blicke, schichtet Bedeutungsebenen und lässt Informationen elegant ineinanderfließen, ohne an Klarheit zu verlieren.
Patina erzählt Geschichten
Abgeplatzte Farbe, Ziegelabrieb oder Messingoxid verraten Zeit. In der Grafik können kontrollierte Alterungseffekte Authentizität betonen. Wichtig bleibt Maßhalten, damit Patina Persönlichkeit zeigt, statt Lesbarkeit und Fokus zu erdrücken.

Formensprache: Bogen, Kuppel und Träger als visuelle Grammatik

Bögen führen sanft in Räume – und in Inhalte. Halbkreise oder Segmentbögen in Layouts signalisieren Übergänge, Einleitungen oder Portale. Sie reduzieren Barrieren und laden Leserinnen und Leser zu einem freundlichen Einstieg ein.

Licht, Schatten und Raum: Dramaturgie im zweidimensionalen Feld

Großzügige Leerräume wirken wie Atrien, die Orientierung bieten und Luft zum Atmen schaffen. Sie erhöhen Wertigkeit, lenken die Aufmerksamkeit und verleihen selbst kleinen Elementen die Aura einer sorgfältig kuratierten Ausstellung.

Licht, Schatten und Raum: Dramaturgie im zweidimensionalen Feld

Gezielte, konsistente Schatten simulieren Architekturlicht. Weiche Kanten schaffen Distanz, harte Kanten definieren Kanten. Diese Illusion von Tiefe ordnet Ebenen, stärkt Lesbarkeit und macht Interfaces und Plakate körperlich erfahrbar.

Orientierung gestalten: Wayfinding als Brücke zwischen Raum und Grafik

Gute Piktogramme funktionieren unabhängig von Sprache. Ihre architektonische Klarheit – reduziert, konsistent, lesbar – hilft auch in Apps und Magazinen, Handlungen zu erklären und Wege zu verkürzen, ohne zusätzliche Worte zu verschwenden.

Orientierung gestalten: Wayfinding als Brücke zwischen Raum und Grafik

Wie beleuchtete Fluchtwege, so helfen starke Kontraste beim Navigieren. Farbwerte, Gewichtungen und Größenabstufungen markieren Prioritäten. Leserinnen und Leser fühlen sich geführt, nicht belehrt – und finden schneller, was sie suchen.

Vom Modell zum Mock‑up: Prozesse verknüpfen

Skizze, Modell, Iteration

Eine kleine Anekdote: Ein Plakat entstand erst, als ein Papiermodell der Komposition stand. Falten war schneller als Rendern. Iterationen in der Hand schärften Entscheidungen, bevor Pixel festgefrieren konnten.

Maßstab ernst nehmen

Wie Maßstäbe Fassade und Fenster zueinander ordnen, so beeinflussen sie Typografie und Weißraum. Testen Sie Layouts in Poster-, Tablet- und Mobilgröße – viele Probleme lösen sich, sobald Skalierung ehrlich überprüft wird.

Wege als Nutzerflüsse

Zirkulationspläne inspirieren Nutzerflows. Vermeiden Sie Sackgassen, planen Sie Abkürzungen und klare Rückwege. Bitte kommentieren Sie Ihre Methode, wie Sie komplexe Inhalte so ordnen, dass niemand unterwegs das Ziel aus den Augen verliert.
Gabrielaejonatas
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